Die halbe Wahrheit ist das ganze Dilemma

Eigentlich sollten wir den Deckel zum Projekt „Gemeindehausumbau oder Mustersanierung”, wie es die ÖVP gerne bezeichnet, endlich zu machen. Die Bürgerinnen und Bürger haben sich ohnehin ihr Urteil darüber gebildet.

Nun schreibt die ÖVP in ihrer letzten Aussendung auf der Titelseite zum Thema Gemeindehaus:

„Gemeinsam beschlossen – wir stehen dazu!“

und versucht damit bei den Bürgerinnen und Bürgern den Anschein zu erwecken, dass die Opposition ohnehin alles mitträgt und im Nachhinein über die Kosten jammert.  Erst auf der zweiten Seite unter dem „Kleingedruckten“  wird für die Leserin, den Leser ersichtlich, was an diesem 19. Jänner 2012 tatsächlich beschlossen wurde:

  • Ein Vertrag mit der Förderstelle des Bundes, der die Voraussetzung dafür ist, dass die zugesagten  Förderungen für die “Mustersasnierung” ausbezahlt werden.
  • Je ein Auftrag zur Errichtung einer Photovoltaik- und einer Lüftungsanlage, die ebenfalls eine Voraussetzung für den Erhalt der ganzen Bundesförderung sind.

Unsere Zustimmung hatte also den Grund, mit dafür zu sorgen, dass die Gemeinde zu ihren Fördergeldern kommt. Dazu steht auch das Bürgerforum, geschätzte Kolleginnen und Kollegen von der ÖVP – Gampern!  Halbwahrheiten, die dazu beitragen, die Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger in eine falsche Richtung zu lenken, lehnen wir ab.

Nachzulesen  bei der Initiative 1010 – Grundsätze für politsche Kultur
Offenheit, Transparenz und ehrliche Kommunikation

Das bedeutet für uns:

Offen miteinander zu kommunizieren und uns gegenseitig über kommunalpolitische Absichten zu informieren. Darüberhinaus achten wir auf eine umfassende und aktuelle Information der Bürgerinnen und Bürger.

 

Demokratie jetzt!

Geschätzte Bürgerinnen und Bürger! 

Kein Tag vergeht ohne neue Korruptionsvorwürfe. Bestechung und Vorteilsnahme werden in Österreich vielfach als Kavaliersdelikt gesehen. Die hohe Politik ist zusehends unfähig, in den zentralen Gegenwarts- und Zukunftsfragen nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Parteien stellen ihre Machtinteressen über das Allgemeinwohl. Eine sehr bedenkliche Entwicklung, die, wenn wir nicht aufpassen,  dem rechtspopulistischen Zeitgeist immer mehr Aufwind verleiht.

Einer  solch drohenden Entwicklung setzt das Demokratiebegehren Forderungen für ein neues Wahlrecht, die Bekämpfung der Korruption und mehr direkte Demokratie entgegen.

Ab 30. März 2012 können bis Ende Juni auf dem Gemeindeamt die Unterstützungserklärungen unterschrieben werden.

 Unterstützen auch Sie das Demokratiebegehren - 
Demokratie jetzt! 

So viele Züge gehen….

………..durchs Vöcklatal. Doch leider fahren, bis auf wenige Ausnahmen, fast alle nur durch!

Mit dem Winterfahrplan 2011/12  wurden die Halte aus Richtung Vöcklabruck wiederum drastisch reduziert, sodass lt. aktuellem Fahrplan nur mehr drei Züge in der Früh aus Richtung Vöcklabruck halten. Am Nachmittag gibt es überhaupt keine Züge mehr, mit denen Schüler und Pendler wieder zurückfahren könnten. Diese Situation ist für die betroffene Bevölkerung, vor allem aber für Schüler und Pendler, auf keinen Fall zu akzeptieren.  Auf dringlichen Antrag des Bürgerforums war dieser unhaltbare Zustand  Thema bei der letzten Gemeinderatssitzung.

Als erster Schritt sollen nun die betroffenen Schüler mit einem privaten Schulbus von der Bushaltestelle Jochling  nach Hause gefahren werden. Für das Bürgerforum und viele Bewohner des Vöcklatals ist das aber nur eine Minimallösung. Wir fordern gemeinsam mit den betroffenen Bürgern weiterhin eine sinnvolle Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Wenn dies mit der Bahn nicht mehr möglich ist, dann mittels Buslinien. Die Taktik, die Haltestelle durch immer weniger Zughalte ständig unattraktiver zu machen, lehnen wir ab!